· Pressemitteilung

Explosion im Einfamilienhaus

Foto: Oliver Hankofer (DRK OV Haren(Ems) e.V.)
Für die Erstversorgung der Verletzten wurden Zelte aufgestellt. Foto: Jens Menke (Feuerwehr Meppen)
An dem Einsatz waren ca 35 Einsatzkräfte des DRK beteiligt. Foto: Oliver Hankofer (DRK OV Haren(Ems) e.V.)
Einsatzkräfte der Bereitschaften arbeiten Hand in Hand um einen Behandlungsplatz aufzubauen. Foto: Oliver Hankofer (DRK OV Haren(Ems) e.V.)
Für die Stromversorgung wurde ein ESE (Ersatz-Stromerzeuger) Aufgebaut. Foto: Oliver Hankofer (DRK OV Haren(Ems) e.V.)
Rettungsdienst und Bereitschaften arbeiten zusammen für die Patientenversorgung. Foto: Oliver Hankofer (DRK OV Haren(Ems) e.V.)
Übergabe der verletzten Personen an den Rettungsdienst. Foto: Jens Menke (Feuerwehr Meppen)
Im ganzen Haus waren die Verletzten zu finden und wurden von den Atemschutztrupps befreit. Foto: Jens Menke (Feuerwehr Meppen)
Dank Pyrotechnik sah die Einsatzstelle verblüffend echt aus. Foto: Jens Menke (Feuerwehr Meppen)

Meppen (pm). Ausgelassene Party am Montagabend in einem Haus im Meppener Stadtteil Feldkamp. Die tolle Stimmung wird auf Grund einer Explosion auseinandergerissen. Es brennt im ganzen Haus, Personen sind schwerverletzt und teilweise im Haus eingeschlossen.

Übung der Feuerwehr Meppen und des Deutschen Roten Kreuzes wirkte erschreckend echt

Ausgelassene Party am Montagabend in einem Haus im Meppener Stadtteil Feldkamp. Die tolle Stimmung wird auf Grund einer Explosion auseinandergerissen. Es brennt im ganzen Haus, Personen sind schwerverletzt und teilweise im Haus eingeschlossen. 17 Personen haben sich in dem Haus aufgehalten, wird den ersteintreffenden Einsatzkräften berichtet. Aus dem Rauch dringt schwarzer Rauch, Explosionen sind zu hören. Insgesamt eine gefährliche Situation.

Glück im Unglück, denn es handelte sich hierbei um eine Übung der Feuerwehr Meppen. Getestet werden sollte eine Einsatzlage, welche unter Stichwort „ManV“ fällt. Diese Abkürzung bedeutet einen Massenanfall von Verletzten, welche vom Regelrettungsdienst allein nicht mehr zu betreuen sind. 

Viele Verletzte wurden erwartet

Im ersten Zug wurden die Feuerwehr Meppen und der DRK-Rettungsdienst „alarmiert“. Die ersten Einsatzkräfte erkannten schnell, dass DRK-Bereitschaften benötigt werden. Daher wurden diese aus Meppen, Haren und Herzlake hinzugeholt. Aus dem Haus mussten die Personen befreit werden. Das Obergeschoss war über die Treppe nicht erreichbar, sodass die Verletzten über die Drehleiter oder Steckleitern evakuiert wurden. In beiden Geschossen machten sich Atemschutztrupps auf die Suche. 

Wenn die Verletzten gerettet waren, wurden sie vom Rettungsdienst kurz begutachtet, mit einer Karte versehen und anhand eines Farbsystems die zu erwartende medizinische Versorgung priorisiert. Danach wurden die Verletzten zur Sammelstelle getragen oder, wenn sie laufen konnten, begleitet.

Zusammenarbeit funktioniert

Der Ablauf der Übung konnte erkennen lassen, dass eine solche Lage routiniert abgearbeitet werden kann. Die Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr und dem DRK funktionierte „blind“. Ein großer Gewinn für diese Übung waren die Mitglieder des „Kulturverein Lampenfieber“. Sie blieben bis zum Übungsende in ihrer angestammten Rolle und brachte so manche Einsatzkraft ins Schwitzen.

Die Organisatoren der Feuerwehr Meppen bedanken sich bei allen Mitwirkenden. Vor allem bei den Nachbarn, welche im Vorfeld über die anstehende Übung informiert wurden.